Mariendistel und Blutdruck: Wirkung, Risiken und was die Forschung sagt

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Mariendistel und Blutdruck: Kann die Heilpflanze den Blutdruck senken?

Mariendistel ist vor allem als pflanzliches Mittel bekannt, das traditionell zur Unterstützung der Leber eingesetzt wird. Doch kann sie auch den Blutdruck beeinflussen? Die kurze Antwort lautet: Eine verlässliche blutdrucksenkende Wirkung ist bislang nicht ausreichend belegt. Mariendistel sollte deshalb weder als Ersatz für Blutdruckmedikamente noch als alleinige Behandlung von Bluthochdruck verwendet werden.

Was ist Mariendistel?

Die Mariendistel (Silybum marianum) ist eine distelartige Pflanze. Ihre Samen enthalten den Wirkstoffkomplex Silymarin, der in Präparaten aus Mariendistel verwendet wird. Silymarin wird vor allem im Zusammenhang mit der Lebergesundheit untersucht. Daraus lässt sich jedoch nicht automatisch ableiten, dass Mariendistel auch gegen Bluthochdruck wirkt.

Was sagt die Forschung zu Mariendistel und Blutdruck?

Es gibt keine überzeugenden wissenschaftlichen Belege dafür, dass Mariendistel den Blutdruck zuverlässig oder in klinisch relevantem Ausmaß senkt. Einzelne Untersuchungen zu Silymarin und Stoffwechsel- oder Herz-Kreislauf-Faktoren sind begrenzt und erlauben keine sichere Empfehlung als Blutdruckmittel.

Auch wenn sich ein Blutdruckwert während der Einnahme verändert, beweist das nicht, dass Mariendistel dafür verantwortlich ist. Blutdruck wird unter anderem durch Bewegung, Ernährung, Stress, Schlaf, andere Medikamente und die Art der Messung beeinflusst.

Kann Mariendistel Blutdruckmedikamente ersetzen?

Nein. Verordnete Blutdruckmedikamente sollten nicht eigenständig abgesetzt, reduziert oder durch Mariendistel ersetzt werden. Unbehandelter Bluthochdruck kann das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall sowie Schäden an Nieren und Augen erhöhen. Wer Mariendistel zusätzlich einnehmen möchte, sollte dies vorher mit einer Ärztin, einem Arzt oder einer Apothekerin beziehungsweise einem Apotheker besprechen.

Mögliche Nebenwirkungen und Wechselwirkungen

Mariendistel wird häufig gut vertragen, kann aber Nebenwirkungen verursachen. Dazu zählen beispielsweise Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen oder allergische Reaktionen. Bei einer Allergie gegen Korbblütler ist besondere Vorsicht geboten.

Pflanzliche Präparate können außerdem mit Arzneimitteln wechselwirken. Das mögliche Risiko hängt unter anderem vom Präparat, der Dosis und den eingenommenen Medikamenten ab. Lassen Sie die Einnahme deshalb prüfen, wenn Sie Medikamente gegen Bluthochdruck oder andere regelmäßig verordnete Arzneimittel verwenden. Auch während einer Schwangerschaft oder Stillzeit sollte die Einnahme medizinisch abgeklärt werden.

Was hilft nachweislich bei erhöhtem Blutdruck?

Bei dauerhaft erhöhten Werten richtet sich die Behandlung nach der individuellen Situation. Häufig gehören dazu regelmäßige Blutdruckkontrollen, ausreichend Bewegung, eine ausgewogene Ernährung, ein maßvoller Salzkonsum und gegebenenfalls Medikamente. Welche Maßnahmen passend sind, sollte gemeinsam mit medizinischem Fachpersonal entschieden werden.

Für aussagekräftige Messungen empfiehlt es sich, vor der Messung einige Minuten ruhig zu sitzen und ein geeignetes, passendes Oberarmmessgerät zu verwenden. Einzelne Werte reichen meist nicht aus, um Bluthochdruck festzustellen. Notieren Sie Ihre Messwerte und besprechen Sie auffällige oder wiederholt erhöhte Ergebnisse mit einer Ärztin oder einem Arzt.

Fazit: Mariendistel ist kein belegtes Mittel gegen Bluthochdruck

Mariendistel wird vor allem im Zusammenhang mit der Lebergesundheit verwendet. Eine zuverlässige blutdrucksenkende Wirkung ist nicht ausreichend nachgewiesen. Bei Bluthochdruck sollte sie daher nicht als Ersatz für eine medizinisch empfohlene Behandlung dienen. Vor der Einnahme eines Mariendistelpräparats ist eine Beratung sinnvoll – besonders, wenn Sie Medikamente einnehmen oder an einer chronischen Erkrankung leiden.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.

 

5 Vorteile von Mariendistel für den Blutdruck

  1. Mariendistel ist eine bekannte Heilpflanze.
  2. Sie enthält den Wirkstoffkomplex Silymarin.
  3. Sie wird vor allem im Zusammenhang mit der Lebergesundheit untersucht.
  4. Viele Menschen vertragen Mariendistelpräparate gut.
  5. Vor der Einnahme lässt sich die Eignung ärztlich oder pharmazeutisch abklären.

 

Vorsicht bei Mariendistel: Vier Nachteile in Bezug auf Bluthochdruck

  1. Eine blutdrucksenkende Wirkung ist nicht ausreichend belegt.
  2. Mariendistel ersetzt keine verordneten Blutdruckmedikamente.
  3. Möglich sind Magen-Darm-Beschwerden oder allergische Reaktionen.
  4. Wechselwirkungen mit Medikamenten sind möglich.

Mariendistel ist eine bekannte Heilpflanze.

Die Mariendistel ist eine bekannte Heilpflanze, die seit Langem traditionell verwendet wird und besonders für ihre Inhaltsstoffe Silymarin bekannt ist. Ihre Bekanntheit kann dazu beitragen, das Interesse an pflanzlichen Präparaten zu wecken. Sie gilt jedoch nicht als bewährtes Mittel zur Senkung des Blutdrucks; bei Bluthochdruck sollte eine medizinisch empfohlene Behandlung nicht durch Mariendistel ersetzt werden.

Sie enthält den Wirkstoffkomplex Silymarin.

Mariendistel enthält den Wirkstoffkomplex Silymarin, der vor allem wegen seiner möglichen unterstützenden Wirkung auf die Leber erforscht wird. Das ist ein interessanter Inhaltsstoff, bedeutet jedoch nicht, dass Mariendistel nachweislich den Blutdruck senkt oder eine Behandlung von Bluthochdruck ersetzen kann.

Sie wird vor allem im Zusammenhang mit der Lebergesundheit untersucht.

Mariendistel wird vor allem im Zusammenhang mit der Lebergesundheit untersucht, da ihre Samen den Wirkstoffkomplex Silymarin enthalten. Diese Forschung macht sie jedoch nicht zu einem nachgewiesenen Mittel gegen Bluthochdruck: Eine verlässliche blutdrucksenkende Wirkung ist bislang nicht ausreichend belegt. Bei erhöhten Blutdruckwerten sollte Mariendistel daher nicht die ärztlich empfohlene Behandlung ersetzen.

Viele Menschen vertragen Mariendistelpräparate gut.

Viele Menschen vertragen Mariendistelpräparate gut, wenn sie diese gemäß der Packungsangabe einnehmen. Dennoch können Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Beschwerden oder allergische Reaktionen auftreten. Wer Medikamente einnimmt, allergisch auf Korbblütler reagiert, schwanger ist oder stillt, sollte die Einnahme vorher ärztlich oder in einer Apotheke abklären.

Vor der Einnahme lässt sich die Eignung ärztlich oder pharmazeutisch abklären.

Ein möglicher Vorteil von Mariendistel ist, dass sich ihre Eignung vor der Einnahme ärztlich oder pharmazeutisch abklären lässt. Fachpersonal kann prüfen, ob das Präparat zu Ihrer gesundheitlichen Situation passt und ob mögliche Wechselwirkungen mit Blutdruckmedikamenten oder anderen Arzneimitteln zu beachten sind. So können Sie besser einschätzen, ob eine Einnahme für Sie infrage kommt.

Eine blutdrucksenkende Wirkung ist nicht ausreichend belegt.

Ein möglicher Nachteil der Mariendistel bei Bluthochdruck ist, dass ihre blutdrucksenkende Wirkung wissenschaftlich nicht ausreichend belegt ist. Sie sollte daher nicht als verlässliches Mittel zur Senkung des Blutdrucks angesehen und keinesfalls eigenständig anstelle verordneter Medikamente verwendet werden. Wer Mariendistel ergänzend einnehmen möchte, sollte dies vorher ärztlich oder in der Apotheke abklären lassen.

Mariendistel ersetzt keine verordneten Blutdruckmedikamente.

Mariendistel kann verordnete Blutdruckmedikamente nicht ersetzen, denn ihre blutdrucksenkende Wirkung ist nicht ausreichend wissenschaftlich belegt. Setzen Sie Ihre Medikamente daher nicht eigenständig ab und verändern Sie die Dosierung nicht. Wenn Sie Mariendistel zusätzlich einnehmen möchten, sprechen Sie vorher mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke, um mögliche Wechselwirkungen und Risiken abzuklären.

Möglich sind Magen-Darm-Beschwerden oder allergische Reaktionen.

Ein möglicher Nachteil von Mariendistel sind Nebenwirkungen: Bei manchen Menschen treten Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Bauchschmerzen oder Durchfall auf. Außerdem können allergische Reaktionen vorkommen, insbesondere bei Personen, die empfindlich auf Korbblütler reagieren. Bei Beschwerden sollte die Einnahme beendet und bei Bedarf medizinischer Rat eingeholt werden.

Wechselwirkungen mit Medikamenten sind möglich.

Mariendistel kann Wechselwirkungen mit Medikamenten verursachen oder deren Wirkung beeinflussen. Das ist besonders wichtig, wenn Sie Arzneimittel gegen Bluthochdruck oder andere regelmäßig verordnete Medikamente einnehmen. Besprechen Sie die Anwendung eines Mariendistelpräparats daher vorher mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apothekerin beziehungsweise Ihrem Apotheker. Setzen Sie verordnete Medikamente nicht eigenständig ab und verändern Sie die Dosis nicht.